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Windpark Wehneberg

Stadtwerke Stuttgart betreiben Windpark Wehneberg - seit 22. Dezember 2014 alle sechs Anlagen "am Netz"

Windpark Wehneberg

Blick vom Stadtteil Heenes in Richtung Wehneberg (Bild: Spohr, Dezember 2014)

Die Stadtwerke Stuttgart betreiben den Windpark Wehneberg mit einer Nennleistung von 15 MWp. Sie arbeiten hier mit der Firma ABO Wind zusammen. Das Unternehmen aus Wiesbaden ist für Planung, Bau sowie die technische und kaufmännische Betriebsführung des Windparks verantwortlich. Hersteller der sechs Windenergieanlagen ist die Firma General Electric. Die Anlagen sind 199 Meter hoch; die Nabenhöhe beträgt 139 Meter und der Rotordurchmesser 120 Meter. Nach der offiziellen Inbetriebnahme des Windparks übernimmt General Electric die Wartung der Rotoren.

Alle erforderlichen Genehmigungen lagen seit Februar 2014 seitens des Regierungspräsidium Kassel vor.  Die sechs Windenergieanlagen, die seit dem 22. Dezember 2014 am Netz sind, werden bis zu 42 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich produzieren. Das entspricht dem Bedarf von etwa 12.000 durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalten. Im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung könnte der Windpark jedes Jahr die Emission prognostizierte 21.600 Tonnen Kohlendioxid vermeiden.  2015 sind u.a. die Wege wieder in einen "urprünglichen " Zustand zu versetzen. Weiterhin sind entsprechende Renaturierungsmaßahmen seitens des Projektentwicklers vorzunehmen.

Windpark Wehneberg

Blick Richtung Wehneberg von Wehneberger Hof aus (Bild: Spohr Februar 2015)

Die Entstehungsgeschichte des Windparks Wehneberg von Dezember 2011 - bis Dezember 2014

Kontrovers in Zeiten unklarer regionalplanerischer Verhältnisse.......so kann die Entstehung des Windparks Wehneberg bezeichnet werden. Die zeitliche Entwicklung des Windparks von den ersten Ideen über den Bürgerprotest und die Mediation bis hin zur bundesimmissionschutzrechtlichen Genehmigung und Projektierung finden Sie hier als auch hier. Die Zusammenschau bildet die im Internet verfügbaren Datenquellen der Hersfelder Zeitung, osthessennews.de und des Kreisanzeigers gut ab.

Windpark Wehneberg

Blick Wasserwerk "Am Johanneswerth" über die Altstadt zum Wehneberg (Bild: Spohr, Mai 2015)

Die Fakten:

95,5 Tonnen Baustahl pro Fundament
Bevor die Fertigbeton-LKW anrollen können, sind umfangreiche Vorarbeiten notwendig. Es müssen die Fundamente eingeschalt und der Baustahl nach genauem Plan innerhalb der Schalung gesetzt und eingearbeitet werden. Diese vorbereitenden Arbeiten nehmen schon ein paar Tage in Anspruch, denn es wird auf eine sehr gewissenhafte Verarbeitung des Baustahls geachtet.

581 m³ Beton werden für ein Fundament gebraucht
Sind die Schalarbeiten abgeschlossen, können die Fertigbeton-LKW anrollen und aus dem langen Schlauch der Betonpumpe fließt unaufhörlich der Beton in die Schalung des Fundaments. Auch hier gehen die Arbeiter der Firma Max Bögl sehr gewissenhaft zu Werke und achten darauf, dass der Beton gleichmäßig in alle Ecken fließt, der zusätzlich noch mit so genannten Innenrüttlern verdichtet wird damit keine Hohlräume im Fundament zurückbleiben.

Grundfläche, Durchmesser und Flächenverbrauch
Für ein Fundament werden 314 m² Fläche benötigt und der Durchmesser beträgt 20 Meter bei einer Höhe von ca. 3 m. Für Fundamente, Kranstellflächen, Zuwegung zu den Windenergieanlagen und Kurvenausrundungen werden 2,7 ha dauerhaft befestigte Flächen benötigt. Die Ablageplätze oder Stellplätze für Baucontainer werden nach Beendigung der Bauarbeiten rekultiviert und in den ursprünglichen Zustand zurück versetzt. Auch der Wanderweg zur „Haukuppe“ der neben der Baustelle der WEA Nr. 6 verläuft und zurzeit zugeschüttet ist, wird nach dem Ende der Baumaßnahmen wieder frei gelegt und befestigt.


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